Titelbild Gehirn Q O F D Y R E T G J L X Y F N I P A J K N R
H E A D D O H G R A N A K A R L A D S X X Z
C T H R G E D A N K E N W O F U A R U D I W
U R I H G T A L E U H M R N V O W J S U Y M
F E R K X Z I R N L K H L E S E N X I Y A N
Q B N W H E Z T B A R A B A S C H L E I M Y
H R S T E R H A N C A N W P W T J D O I A N
Button: BuchButton: InhaltButton: LeseprobeButton: InterviewButton: ForumButton: Links


  Neuigkeiten & Termine
 
30.04.2009 Gestern erschien unser Sammelband „Von der Neuroethik zum Neurorecht?“, der die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Gesellschaft und Hirnforschung untersucht.
25.02.2009 Mehr als 1.000 Exemplare von „Gedankenlesen“ wurden inzwischen verkauft. Ich danke allen kritischen Lesern dafür, dass es so ein Erfolg wurde.
25.02.2009 Lesen Sie die Rezension des Molekularbiologen Olaf Schmidt, der „Gedankenlesen“ für Spektrum der Wissenschaft durchgearbeitet hat. Der Autor kommt zu dem Ergebnis: „In Aufbau, Stil und Inhalt steht es in der Tradition guter Sachbücher, die nicht nur unterhalten, sondern informieren und aufklären. [...] Im Gegensatz zu einigen Gehirn-Büchern, die uns bunte Cocktails aus vielen verschiedenen Zutaten auftischen, die in ihrer Fülle kaum mehr verdaulich sind, führt Schleim den Leser zu den Kernbotschaften der Hirnforschung.“
23.01.2009 In der neuen Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft wurde „Gedankenlesen“ vom Molekularbiologen Olaf Schmidt rezensiert. Der Autor kommt zu dem Ergebnis: „In Aufbau, Stil und Inhalt steht es in der Tradition guter Sachbücher, die nicht nur unterhalten, sondern informieren und aufklären. [...] Im Gegensatz zu einigen Gehirn-Büchern, die uns bunte Cocktails aus vielen verschiedenen Zutaten auftischen, die in ihrer Fülle kaum mehr verdaulich sind, führt Schleim den Leser zu den Kernbotschaften der Hirnforschung.“
02.09.2008 Den ersten Preis des „Gedankenlesen“-Wettbewerbs erhält der Berufsschullehrer Werner Prüher für seine Geschichte „Check-up“. Sie ist ab sofort über die Wettbewerbsseite zugänglich.
24.07.2008 Den zweiten Preis des „Gedankenlesen“-Wettbewerbs erhält der Student Tobias Acs für seine Zeichnung „Illusion“. Sie ist ab sofort über die Wettbewerbsseite zugänglich.
13.07.2008 Zum Thema der Neuro-Revolution erschien heute ein Interview mit mir in Arvid Leyhs „Braincast“-Reihe, die von Gehirn&Geist veröffentlicht wird? Gegen Ende des ca. dreißigminütigen Beitrags unterhalten wir uns über die möglichen Implikationen der Hirnforschung für das Rechtssystem.
11.07.2008 Den dritten Preis des „Gedankenlesen“-Wettbewerbs erhält die Studentin Judith Wagner für ihr Kurzgeschichte „Willst du mit mir gehen?“ Die Geschichte ist ab sofort über die Wettbewerbsseite zugänglich.
27.06.2008 Blüht unserem Rechtssystem eine Neuro-Revolution? Werden bald „gefährliche Gehirne“ aus dem Verkehr gezogen – statt Personen zur Verantwortung? Helfen Hirnscans, Verdächtige einer Straftat zu überführen oder ihre Schuldfähigkeit zu klären? Lesen Sie die Antworten auf diese Fragen in meiner Titelgeschichte Justizias neue Kleider (freier PDF-download), die in der neuen Ausgabe von Gehirn&Geist erscheint.
21.06.2008 Der „Gedankenlesen-Wettbewerb ist abgeschlossen. Die Gewinner werden kontaktiert und die Beiträge der Preisträger innerhalb der nächsten Wochen in meinem Blog bekannt gegeben.
26.05.2008 Das Live-Interview zum Thema „Gedankenlesen im „Philosophischen Radio von WDR 5 ist jetzt als MP3 zum download erhältlich.
23.05.2008 Ab 21:05 Uhr findet ein einstündiges Live-Interview in der Sendung Das philosophische Radio bei WDR 5 zum Thema „Gedankenlesen statt. Hören und diskutieren Sie mit!
19.05.2008 „Gedankenlesen-Wettbewerb gestartet! Gewinnen Sie mit einem kreativen Beitrag über die Verfahren zum Gedankenlesen attraktive Preise. Einsendeschluss ist der 21. Juni.
28.03.2008 Die Erziehungswissenschaftlerin Monika Armand hat „Gedankenlesen“ in ihrem Neurowissenschaften Blog rezensiert und stellt fest: Auf dem deutschen Buchmarkt ist das Buch [...] bislang das einzige, welches über die Hintergründe der Hirnforschung so detailliert aufklärt. [...] Wer mitreden möchte, kommt daran nicht vorbei.“
11.03.2008 In der heutigen Süddeutschen Zeitung hat Professor Wolfgang Skrandies von der Universität Gießen Gedankenlesen rezensiert. „Stephan Schleim informiert sachkundig über Probleme der Hirnforschung,“ heißt es dort. „Gerade das macht dieses Sachbuch lesenswert, denn es bietet fundiertes Grundlagenwissen, ohne das die oft luftigen Diskussionen wohl nicht auskommen werden.“
09.03.2008 Heute wurde um 11:32 Uhr im Deutschlandradio ein Gespräch mit Susanne Nessler gesendet, die Gedankenlesen rezensiert hat. Sie kommt zu dem Fazit: Stephan Schleim geht es in seinem überaus lesenswerten Buch nicht darum, die Hirnforschung zu verteufeln, sondern verstehen zu helfen, wo sie steht und wie sie funktioniert. Das Nennen der Chancen sowie der Risiken dieses prominenten Forschungsbereichs gibt dem Leser das Rüstzeug, mit in die Diskussion einzusteigen.
06.03.2008 In Nature erschien eine neue Studie, die in der gemessenen Hirnaktivierung die gesehenen Bilder erkennen kann. Ich habe darüber in meinem Blog sowie ausführlicher im Telepolis-Magazin berichtet.
05.03.2008 Heute erschien eine Rezension von Gedankenlesen in der Neuen Züricher Zeitung. Der Rezensent Wolfgang Skrandies schreibt dort, das Buch hebe sich wohltuend von manchen recht euphorischen Publikationen ab, denn es wird illustriert, dass bis zur Anwendung von Hirn-Scannern im Gerichtssaal sicher ein langer [...] Weg zurückzulegen sein wird. Gerade deshalb ist dieses Sachbuch lesenswert, und es bietet fundiertes Grundlagenwissen, das für die oft pauschalen Diskussionen rüstet.
16.02.2008 In der Ausgabe 3/2008 von Gehirn&Geist wurde Gedankenlesen rezensiert: „Das Buch informiert umfassend und verständlich über den Stand der Hirnforschung, ohne unnötig auszuschweifen,“ heißt es dort. Die Rezension endet mit dem Ausruf: „Wer das gelesen hat, kann mitreden!
06.02.2008 Heute wurde um 16:05 Uhr in der Radiosendung Impulse auf SWR 2 unter der Überschrift Was geht hinter dieser Stirn vor? ein Interview der Moderatorin Doris Maull mit mir über Gedankenlesen ausgestrahlt. Es wird online vom SWR für einige Wochen zum Nachhören bereitgestellt.
30.01.2008 Gedankenlesen wurde in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung rezensiert. Dort heißt es, der Autor stelle allgemein verständlich und kritisch die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung dar und würde ausführlich auf die gesellschaftliche und ethische Brisanz einer Anwendung des Gedankenlesens eingehen.
25.01.2008 Heute wurde um 16:05 Uhr in der Radiosendung Leonardo auf WDR 5 eine Rezension Martin Huberts über Gedankenlesen ausgestrahlt.
11.01.2008 Gedankenlesen ist bei vielen Buchhändlern und auch im Großhandel ausverkauft. Bei Amazon werden Lieferfristen von drei bis sechs Wochen angegeben. Libri nennt den 21. Januar als nächsten Liefertermin.
02.01.2008 Gedankenlesen wurde ausführlich in der FAZ rezensiert und als eine „ausgezeichnete Einführung in die Methoden“ gelobt. „Wer verstehen möchte, welchen neurowissenschaftlichen Techniken und Befunden sich diese Aussichten auf maschinelles Gedankenlesen verdanken, kann nun zu einem vorzüglichen Band greifen,“ fährt der Rezensent Helmut Mayer fort und kommt zu dem Schluss: „Schleims Buch führt vor, wie Aufklärung über neurowissenschaftliche Entwicklungen und deren mögliche Konsequenzen auszusehen hat.“

  Leserforum

Wird die Hirnforschung das Menschenbild verändern?

Werden wir bald dazu in der Lage sein, die Gedanken eines Menschen in seinem Gehirn genau zu erkennen?

Oder gibt es womöglich prinzipielle Hindernisse, die dem Gedankenlesen im Weg stehen?

Ist es wichtig, die Ergebnisse der Hirnforschung philosophisch zu reflektieren?

Schreiben Sie mir Ihre Meinung!

mail at gedankenlesen dot info

Ich behalte mir vor, Ihre Zuschrift hier in gekürzter Form zu veröffentlichen. Wenn Sie das nicht möchten, schreiben Sie das bitte dazu.
 

  Errata

Haben Sie einen Fehler gefunden? Dann schreiben Sie mir bitte an die oben genannte Adresse.

S. 23: Die Abwesenheit von Evidenzen ist keine Evidenz für die Abwesenheit. Gegen dieses Prinzip habe ich verstoßen, als ich in dem Abschnitt über die Entwicklung der psychologischen Lügendetektion schrieb, der Italiener Vittorio Benussi habe seine Forschungsergebnisse nicht in psychologischen Fachzeitschriften publiziert. Durch die Zusammenarbeit mit Achmed Karim, Psychologe an der Universität Tübingen, der Lügen mit neurowissenschaftlichen Methoden untersucht, bin ich nun eines Besseren belehrt worden: Benussi hat 1914 im Archiv für die gesamte Psychologie 31, S. 244-273, seine Forschung über „Die Atmungssymptome der Lüge“ veröffentlicht. Daraus folgt, dass man eher ihm als dem US-Amerikaner William Marston die Erfindung des psychologischen Lügendetektors zusprechen müsste. (17.11.2008)

S. 41: Ich erklärte, die auf einen Metallgegenstand wirkende Kraft steige quadratisch mit der Nähe zum Hirnscanner. Das stimmt nur theoretisch, nicht aber praktisch, da sich die Ingenieure um eine Abschirmung des Magnetfelds bemühen. In dem Buch Magnete, Spins und Resonanzen von Siemens Medical Solutions fand ich hierzu: „Die MR-Magnete erzeugen nicht nur das gewünschte Sollfeld im Untersuchungsbereich, sondern auch ein STREUFELD außerhalb des Magneten. [...] Bei supraleitenden Magneten wird das Streufeld durch zusätzliche Maßnahmen abgeschirmt, um die äußere Sicherheitszone zu begrenzen“ (S. 214f.). Das heißt, das Magnetfeld (bis zu 60.000- [bei 3 T] oder inzwischen gar 140.000-facher [bei 7 T] Stärke des natürlichen Magnetfelds [0,000048 T] der Erde, in Tierversuchen mitunter sogar noch höher) ist außerhalb des Scanners wesentlich schwächer. Das ist vor allem für Sicherheitsvorkehrungen, zum Beispiel dem Tragen von Metallteilen oder auch von Chipkarten, von großer Relevanz. Man könnte bei diesem erratum freilich noch einwenden, das Gesagte gelte nur für ferromagnetische Metallgegenstände, das sind solche, die sich im Magnetfeld wie Eisen (lat. ferrum) verhalten und somit angezogen werden. Die weiteren Details kann der geneigte Leser aber besser einem Artikel über Magnetismus entnehmen oder vom Physiker seines Vertrauens erklärt bekommen. (6.2.2008)

S. 81: In dem Versuch, deutsche Alternativen für die englischen (oder bestenfalls noch lateinischen) Bezeichnungen des Gehirns zu finden, habe ich die so genannte extrastriate body area mit der Bezeichnung „Körperareal im äußeren striatum“ zu übersetzen versucht. Wie mein Chef mir nun erklärte, ist das irreführend, da das striatum (dt. Streifenkörper) ein Teil der Basalganglien ist, der aus dem putamen und zwei anderen Nuclei (caudatus und accumenbs) besteht. Die extrastriate body area befindet sich allerdings im Okzipitallappen und ist daher nicht Teil des eigentlichen Streifenkörpers. Eine plumpe, aber wenigstens nicht falsche Übersetzung wäre stattdessen: „visuelles Körperareal.“ (6.2.2008)

S. 131: In meiner Übersetzung der Passage aus Francis Cricks Buch „The Astonishing Hypothesis“ habe ich ein Wort übersehen. Anders als ich schreibe, sind wir nach Cricks Auffassung nicht eine große Ansammlung an Nervenzellen und ihre zugehörigen Moleküle, sondern das Verhalten derselben. Auf diesen Fehler hat mich Kuno Kirschfeld aufmerksam gemacht, ehemaliger Direktor am MPI für Biologische Kybernetik in Tübingen.
Zugegeben, mein Fehler lässt Cricks These aus biologischer Sicht ziemlich naiv dastehen. Philosophisch gesehen will ich aber meinen, dass die These ebenso gewagt ist, ganz gleich, ob sie sich nur auf die Nervenzellen und ihre Moleküle, oder ihr Verhalten (besser: ihre Aktivität) bezieht. Leider hat sich dieser Fehler auch in meinen Artikel in unserem Sammelband „Von der Neuroethik zum Neurorecht?“ fortgepflanzt. Der Fairness halber hier einmal Cricks Aussage im Original:
„The Astonishing Hypothesis is that 'You,' your joys and sorrows, your memories and your ambitions, your sense of personal identity and free will, are in fact no more than the behavior of a vast assembly of nerve cells and their associated molecules.“ (Crick, 1994, S. 3) (30.7.2009)
 


© 2007 by Stephan Schleimletzte Änderung 24.01.2010
Impressum

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.